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Themen - Neuigkeiten aus der Frauenheilkunde

Sport gegen Menstruationsbeschwerden

Sport gegen Menstruationsbeschwerden

Krämpfe im Unterleib, Rückschmerzen, extreme Erschöpfung, Gereiztheit – zahlreiche Frauen leiden unter Menstruationsbeschwerden (Dysmenorrhoe). Die Symptome können vielfältig sein, nun belegen Studien, dass sich die Schmerzen oftmals durch Sport lindern lassen.

Körperliche Bewegung hat bei leichten Beschwerden krampflösende Wirkung auf die Muskulatur und kann entsprechend hilfreich gegen diese Leiden während der Regelblutung sein. Aber auch die Psyche lässt sich durch Sport positiv beeinflussen: Gereiztheit und depressive Verstimmungen können durch körperliche Aktivität abgemildert werden. Trainieren Sie jedoch nur, wenn Sie sich danach fühlen und überanstrengen Sie sich nicht.

Studien belegen, dass Frauen während ihrer Menstruation genauso leistungsfähig und sogar leistungsfähiger sind als zu anderen Zeitpunkten. Laut Prof. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln ist bei zwei Drittel der getesteten Frauen während der Regelblutung eine gleichwertige oder bessere Performance festzustellen. Leistungssportlerinnen versuchen gar ihren Zyklus so zu lenken, dass wichtige Wettkämpfe in die Zeit unmittelbar nach ihrer Regelblutung fallen, denn in dieser Phase sind Frauen am leistungsfähigsten. Dies ist wahrscheinlich auf einen erhöhten Östrogenspiegel zurückzuführen.

Bei starken Menstruationsbeschwerden sollten Sie uns jedoch unbedingt aufsuchen. Hinter den Symptomen können sich auch schwerwiegende Erkrankungen wie zum Beispiel Endometriose verbergen. Bei Endometriose befindet sich die Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter im Bauchraum, blutet während der Periode ebenso und verursacht starke Schmerzen.

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