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Themen - Neuigkeiten aus der Frauenheilkunde

Schwangerschaftsvorsorge

Schwangerschaftsvorsorge

Sie sind schwanger? Herzlichen Glückwunsch! Wir freuen uns sehr, Sie in den nächsten Monaten begleiten zu dürfen.

Eine Zeit des Wandels erwartet Sie, mit vielen neuen Erfahrungen, denn ein kleiner Mensch wächst in Ihrem Körper heran. In persönlichen Gesprächen werden wir Ihnen während der Mutterschaftsvorsorgeuntersuchungen alle Fragen zur Schwangerschaft beantworten – von der Entwicklung des Kindes bis hin zu Themen wie Sport, Ernährung und Sexualität. Wir unterstützen Sie dabei, wie Sie den Verlauf Ihrer Schwangerschaft positiv beeinflussen können. Nach der ersten Untersuchung händigen wir Ihnen ein Informationsheft rund um das Thema Schwangerschaft aus, das Ihnen bereits viele Fragen beantworten wird.

Auch Risikoschwangerschaften können wir optimal betreuen, denn in der Pränataldiagnostik - den Ultraschall-Untersuchungen Ihres Kindes während der Schwangerschaft - arbeiten wir mit modernster Technik. Unsere Frauenarztpraxis ist mit einem DEGUM II-Zertifikat ausgezeichnet. Dies ist eine Zertifizierung, welche die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) an besonders gut ausgebildete Ultraschallanwender verleiht, die in ihren Praxen mit entsprechend hochwertigen Ultraschallgeräten arbeiten.(www.degum.de).

Übersicht über alle Mutterschaftsvorsorge-Untersuchungen
Schwanger-
schaftswoche
Untersuchungen Zusatzuntersuchungen Jetzt wichtig
(SSW) *U=vag. Untersuchung    
9.-12. Feststellung der Schwangerschaft, Beratung zu Ernährung.
U*, Urin, Blutdruck, Gewichtskontrolle, Blutabnahme, Bestimmung der Blutgruppe, Hämoglobin-Wert (HB),
1.Ultraschall,
Antikörper-Suchtest,
HIV- u.
Chlamydien-Test, Röteln-Test,
Syphilis-Test,
TSH-Test
ggf. HIV-Test
Toxoplasmose-Test


Cytomegalie-Bluttest Ringelröteln-Test
Jod 200, Folsäure, kein Rohmilchkäse, kein rohes Fleisch, Kontakt mit Katzenkot meiden

Nach Kontakt mit Körperausscheidungen sorgfältig Hände waschen
12.-16. U, Urin, Blutdruck Nackenfaltemessung (Ersttrimesterscreening) ggf. Pränatalgenetische Bluttest
und/oder Amniozentese
Ultraschall, Videoaufnahme
 
20.-22. U, Urin, Blutdruck, HB, 2.Ultraschall großer Organultraschall mit Farbdoppler-Sonografie ab 20. Woche Magnesium
Anmeldung Geburtsvorbereitungskurs
25.-26. U, Urin, Blutdruck, Antikörper-Suchtest
oraler Glukose-Toleranztest
3D/4D Ultraschall Farbdopplersonografie ggf. Toxoplasmose-Test, Cytomegalie-Bluttest, ggf. Ringelröteln-Test Geburtskliniken besichtigen
27.-29. U, Urin, Blutdruck ggf. Anti-D Prophylaxe, CTG Ultraschall 3D/4D  
29.-31. U, Urin, Blutdruck, HB, 3.Ultraschall, CTG    
34.-35. U, Urin, Blutdruck, HB, Hepatitis-Serologie, CTG Ultraschall 35. SSW Beginn Mutterschutz, Anmeldung in einer Geburtsklinik
36.-37. U, Urin, Blutdruck, CTG Abstrich auf Streptokokken/Gonokokken  
38.-39. U, Urin, Blutdruck, HB, CTG Ultraschall  
40. U, Urin, Blutdruck, CTG Ultraschall  
über Termin ggf. U, Urin, Blutdruck, CTG Ultraschall  
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Die Standarduntersuchungen

Die Kosten der folgenden regulären Vorsorgeuntersuchungen werden von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen:     

Antikörpersuchtest

Zu Beginn einer Schwangerschaft erfolgt eine Blutgruppenbestimmung einschließlich des Rhesusfaktors. Beim Antikörpertest wird festgestellt, ob Blutgruppenunverträglichkeiten zwischen Ihnen und Ihrem Baby vorliegen. Falls Ihre Blutgruppe rhesus-negativ ist, Ihr ungeborenes Kind aber rhesus-positiv, können Sie Antikörper (Abwehrstoffe) gegen das kindliche Blut entwickeln. Das kann auch nach einem Schwangerschaftsabbruch, nach einer Fehlgeburt oder einer Eileiterschwangerschaft geschehen. Um das zu verhindern, wird bei jeder schwangeren Frau, die rhesus-negativ ist, zwischen der 24. – 28. SSW eine Anti-D-Prophylaxe durchgeführt. Die Anti-D-Prophylaxe ist ein Medikament zur Verhinderung der Bildung von Antikörpern gegen das Blut des Kindes. Die Anti-D-Prophylaxe nehmen wir auch nach jedem Eingriff (z. B. Fruchtwasseruntersuchung) und nach der Geburt vor, wenn das Baby rhesus-positiv sein sollte.

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Röteln

Die Röteln gehören zu den am meisten gefürchteten Infektionen in der Schwangerschaft. Das Virus wird durch Tröpfchen übertragen, z. B. durch Husten, Niesen oder Küssen. Ist eine schwangere Frau erkrankt, kann das Rötelnvirus den Mutterkuchen infizieren und sich im Blutkreislauf des Ungeborenen ausbreiten. Je früher in der Schwangerschaft eine Infektion auftritt, umso schwerwiegender können die Folgen sein. So werden in der 2. – 6. Schwangerschaftswoche (SSW) mehr als die Hälfte der Kinder geschädigt, in der 7. – 12. SSW betrifft es ungefähr jedes 4. Kind, in der 13. – 17. SSW nur noch jedes 10. Kind. Wegen des hohen Schädigungsrisikos wird nach einem sicheren (!) Nachweis einer Rötelninfektion bis zur 14. SSW ein Abbruch der Schwangerschaft diskutiert. Dies kommt aber erfahrungsgemäß äußerst selten vor. Ist die Schwangerschaft weiter fortgeschritten, treten normalerweise keine Schädigungen mehr auf.

Wer als Kind die Röteln gehabt hat oder als junges Mädchen geimpft worden ist, hat in den meisten Fällen einen ausreichenden Schutz und kann nicht mehr erkranken. Der Rötelntiter wird zu Beginn der Schwangerschaft im Rahmen der Mutterschaftsvorsorge überprüft. Für Schwangere, die keinen Antikörperschutz haben, gehen insbesondere von nicht geimpften Vorschulkindern sowie von Männern ohne Rötelnschutz besondere Gefährdungen aus. In diesem Fall wird durch eine 2. Kontrolle in der 12. – 14. SSW eine Rötelninfektion ausgeschlossen.

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HIV

Wir empfehlen Ihnen, zusätzlich auch eine Untersuchung auf HIV (AIDS-Virus) durchführen zu lassen, da eine Infektion erfahrungsgemäß nie gänzlich auszuschließen ist. Die Kosten übernehmen im Falle einer Schwangerschaft die Krankenkassen.

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Chlamydien

Chlamydieninfektionen in der Schwangerschaft können dazu führen, dass Kinder betroffener Mütter bei der Geburt infiziert werden und Entzündungen der Augen bzw. der Stimmbänder bekommen. Unter Umständen treten sogar Lungenentzündungen auf. Die Mutterschaftsrichtlinien sehen einen Test in der Frühschwangerschaft vor.

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Syphilis

Auslöser ist eine Infektion mit dem Erreger Treponema pallidum, die Ansteckung erfolgt durch Geschlechtsverkehr. Zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft, aber bevorzugt ab der 18. SSW, können die Krankheitserreger das ungeborene Kind infizieren. Eine Infektion führt häufig zu Fehl- bzw. Früh- oder Totgeburten. In der Mehrzahl der Fälle werden die Kinder aber termingerecht geboren und scheinen gesund. Zwischen der 2. und 12. Lebenswoche treten erste Symptome einer angeborenen Syphilis auf. Wird eine Infektion der Mutter in der Schwangerschaft nachgewiesen, kann durch die Gabe von Antibiotika eine Ansteckung des Kindes vermieden werden.

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CTG (Cardiotokographie)

Neben den Ultraschalluntersuchungen ist auch das CTG heute Standard bei der Schwangerschaftsüberwachung. Die Cardiotokographie wird vor allem in den letzten Schwangerschaftswochen und während der Geburt eingesetzt. Das CTG misst neben der Wehentätigkeit den Herzschlag des ungeborenen Kindes, dessen Frequenz sich ständig ändert, und ermöglicht Aussagen über den aktuellen Gesundheitszustand des Kindes.

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Hepatitis B

Eine Infektion der Schwangeren mit Hepatitis B bedeutet immer ein übertragungsrisiko. Während der Entbindung kann das Kind mit dem Virus infiziert werden. Bei über 90 % der infizierten Neugeborenen mündet die Ansteckung in einen chronischen Verlauf. Um dies zu vermeiden, werden Schwangere nach der 32. SSW standardmäßig auf eine Hepatitis B-Infektion untersucht. Ist die Mutter erkrankt, wird das Kind unmittelbar nach der Geburt passiv und aktiv geimpft.

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1. Ultraschalluntersuchung

Die erste der drei standardmäßig durchgeführten Ultraschalluntersuchungen findet in der 9. – 12. SSW statt. Dabei achten wir auf folgende Details:

  • Sitz und Darstellbarkeit der Schwangerschaft
  • Vitalitätszeichen des Embryos
  • Mehrlingsschwangerschaft
  • Zeitgerechte Entwicklung des Embryos
  • Sonographische Auffälligkeiten des Embryos

Durch Messung der Scheitel-Steißlänge wird das Alter des Embryos beurteilt. Manchmal ist das Datum der letzten Periode nicht genau bekannt, bzw. der Menstruationszyklus war unregelmäßig. In diesem Fall können wir das Alter der Schwangerschaft durch die Ultraschalluntersuchung bestimmen und den Entbindungstermin entsprechend festlegen.

1. Ultraschallscreening 1. Ultraschallscreening
 
2. Ultraschalluntersuchung

Entsprechend den Mutterschaftsrichtlinien wird zwischen der 19. und 22. SSW die nächste Ultraschalluntersuchung durchgeführt. Wir überprüfen die Entwicklung des Babys gemäß dem Schwangerschaftsalter. Unser besonderes Augenmerk liegt in der Beurteilung der körperlichen Entwicklung des Kindes. Aber auch die Fruchtwassermenge, das Aussehen und die Lage des Mutterkuchens sind ebenfalls Inhalt der Untersuchung.

Seit 2013 können gesetzlich versicherte Frauen beim 2. Ultraschallscreening zwischen zwei Alternativen wählen:

Bei der „Basis-Ultraschalluntersuchung“ werden die Größe von Kopf und Bauch des Kindes sowie die Länge des Oberschenkelknochens gemessen. Außerdem wird die Position der Plazenta in der Gebärmutter bestimmt. Sitzt diese besonders tief, können bei der weiteren Betreuung und für die Geburt besondere Vorkehrungen nötig werden.

Bei der „erweiterten Basis-Ultraschalluntersuchung“ werden zusätzlich folgende Körperteile genauer untersucht:

  • • Kopf: Sind Kopf und Hirnkammern normal geformt? Ist das Kleinhirn sichtbar?

  • • Hals und Rücken: Sind sie gut entwickelt?

  • • Brustkorb: Größenverhältnis von Herz und Brustkorb. Sichtbarkeit des Herzens auf der linken Seite, rhythmischer Herzschlag, Ausbildung der vier Herzkammern.

  • • Rumpf: Ist die vordere Bauchwand geschlossen? Sind Magen und Harnblase zu sehen?

Zeigen sich Hinweise für eine Erkrankung Ihres Kindes, wird ein ausführlicher, weiterführender Ultraschall (sog. Organultraschall) durchgeführt.

2. Ultraschallscreening
 
3. Ultraschalluntersuchung

Im Rahmen dieser Untersuchung zwischen der 29. und 33. SSW verschaffen wir uns einen orientierenden überblick über die Organe des Kindes. Außerdem kontrollieren wir das allgemeine Gedeihen. Befunde wie z. B. ein vermindertes Wachstum oder eine geringe Fruchtwassermenge können auf eine Schwäche des Mutterkuchens und damit auf eine Unterversorgung des Kindes hindeuten. Zu viel Fruchtwasser bzw. ein für das Schwangerschaftsalter zu großes Kind bedeuten unter Umständen eine Stoffwechselstörung
(z. B. Gestationsdiabetes)..

3. Ultraschallscreening 3. Ultraschallscreening
 
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Zusatzuntersuchungen

Ein überblick über mögliche Zusatzuntersuchungen in der Schwangerschaft, die nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden, da sie nicht in den Mutterschaftsrichtlinien verankert sind.

Toxoplasmose

Toxoplasmose ist eine Infektionskrankheit, die durch einen Parasiten – Toxoplasma gondii – verursacht wird. In einigen Fällen kommt es zu grippeähnlichen Beschwerden mit Lymphknotenschwellungen, in manchen Fällen verläuft die Infektion völlig unbemerkt. Diagnostiziert wird sie über den Nachweis von Antikörpern im Blut.
Hauptwirt für den Parasiten sind Katzen, infizierte Tiere scheiden die Eier des Erregers mit dem Kot aus. Die Eier sind sehr widerstandsfähig, sie können mit Wind und Staub verteilt werden und so z. B. Menschen bei der Gartenarbeit infizieren. Ein anderer Infektionsweg ist der Verzehr von rohem Fleisch (z. B. Mett; Tatar). Für Nichtschwangere ist eine Toxoplasmose eine harmlose Erkrankung ohne Folgen, es bleibt eine lebenslange Immunität zurück und das Kind im Mutterleib kann sich nicht infizieren. Kommt es allerdings während der Schwangerschaft zu einer Infektion, kann die Krankheit auf das Ungeborene übertragen werden, schwere Schädigungen u. a. des kindlichen Gehirns und die Gefahr einer Fehlgeburt können die Folge sein.
Die frühzeitige Diagnose einer Toxoplasmose-Infektion ist für den Therapieerfolg entscheidend. Ergibt sich durch die Blutuntersuchung der Verdacht auf eine frische Infektion, so wird unverzüglich mit einer Antibiotikatherapie begonnen

So beugen Sie vor:

  • Essen Sie nur gut gekochte oder durchgebratene Fleisch- und Wurstwaren.
  • Waschen Sie Gemüse, Salat und Obst vor dem Verzehr.
  • Waschen Sie Ihre Hände – insbesondere nach der Gartenarbeit, Küchenarbeit und vor dem Essen.
  • Wenn Sie eine Katze halten, verwenden Sie am besten Dosen- oder Trockenfutter. Lassen Sie das Katzenklo von einer anderen Person täglich mit heißem Wasser reinigen.
  • Lassen Sie zu Beginn der Schwangerschaft und in der 25. SSW Ihr Blut auf Toxoplasmose kontrollieren.
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Cytomegalie

Besonders Schwangere, die häufigen Kontakt zu Kleinkindern haben, laufen Gefahr sich mit dem Cytomegalie-Virus (CMV) zu infizieren. Das Virus zählt zur Familie der Herpesviren. Meist wird eine Infektion gar nicht bemerkt, denn lediglich leichte grippeähnliche Symptome können sich entwickeln, doch die Folgen für das Ungeborene können bei einer Infektion der Mutter während der Schwangerschaft gravierend sein. Eine sichere Diagnose kann nur über eine Bestimmung der CMV-Antikörper im Blut erfolgen, deshalb sollte eine Blutuntersuchung zu Beginn einer Schwangerschaft vorgenommen werden. Kommt es zu einer Erstinfektion während der Schwangerschaft, wird in 30 bis 40 Prozent der Fälle das Virus auf das Kind übertragen. Als Folge haben etwa 13 Prozent der im Mutterleib infizierten Kinder bei der Geburt klinische Auffälligkeiten wie zum Beispiel ein geringeres Geburtsgewicht, Vergrößerung von Milz und Leber, ungewöhnlich kleiner Kopf, verzögerte geistige und körperliche Entwicklung oder Hörverlust.

So schützen Sie sich:

Das Virus wird durch eine Schmierinfektion übertragen, das heißt durch direkten Kontakt mit CMV-haltigem Speichel, Urin, Tränen und Genitalsekret. Dabei steckt die Mehrzahl der Schwangeren sich bei CMV-ausscheidenden Kleinkindern unter 3 Jahren an, die den Virus erst nach der Geburt über das Stillen oder den Kontakt mit anderen Kleinkindern z. B. in Krabbelgruppen oder Kindergarten erworben haben. Das Risiko einer Infektion kann durch einfache Hygienemaßnahmen vermindert werden. Sorgfältiges Händewaschen mit Seife nach jeder Art von Kontakt mit Körperausscheidungen von Kleinkindern – wie zum Beispiel nach dem Windelwechsel – ist wichtig!

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Ringelröteln

Die Ringelröteln werden häufig mit den Röteln verwechselt. Etwa zwei Drittel aller Menschen infizieren sich mit dem sogenannten Parvovirus B19 bis zu ihrem 20. Lebensjahr und sind im Anschluss immun gegen diese Erkrankung. Eine Ringelrötelinfektion während der Kindheit ist eher harmlos. Steckt sich jedoch eine Schwangere mit dem Erreger an, dann ist dies ebenso gefährlich wie eine Rötelinfektion. Das ungeborene Kind kann im Mutterleib schwer erkranken.

Meist sind erste Anzeichen einer Erkrankung bei Kindern zunächst rote Wangen, dem sich ein Ausschlag an Armen, Beinen und Rumpf anschließt ebenso Fieber, Schlappheit, Müdigkeit und Unwohlsein. Bei Erwachsenen tritt der typische Ausschlag häufig nicht auf, stattdessen können Gelenkschmerzen und –schwellungen das Leben über Wochen massiv beeinträchtigen.

Infiziert sich eine werdende Mutter zu Beginn der Schwangerschaft mit dem Erreger, kommt es meist zu einer Fehlgeburt. Erfolgt die Infektion zwischen der 8. bis 20. Schwangerschaftswoche, überleben 90 Prozent aller Ungeborenen die Infektion und kommen gesund zur Welt - es folgen also keine Schädigungen wie bei einer Rötelinfektion. Erkrankt eine Frau an Ringelröteln nach der 20. Schwangerschaftswoche, besteht keine Gefahr für das Ungeborene.

Mittels eines Bluttests kann eine akute Infektion bei der Mutter nachgewiesen werden. Ist das Kind infiziert, kann es durch eine sofortige Bluttransfusion über die Nabelschnur behandelt werden.

Schwangere, die mit Menschen - oft sind es die eigenen Kinder - in Kontakt kommen, die an Ringelröteln erkrankt sind, sollten sofort einen Bluttest vornehmen lassen. Vorbeugend kann zu Beginn einer Schwangerschaft durch eine Blutuntersuchung eine mögliche Immunität abgeklärt werden, dann gehen keine Gefahren mehr von Erkrankten für die Schwangere aus. Besteht keine Immunität wird vorsichtshalber in der 25. Schwangerschaftswoche ein zweites Mal das Blut auf eine mögliche Infektion untersucht. Die Tests sind keine Kassenleistung und müssen von der Patientin getragen werden.

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TSH-Test

Stoffwechselstörungen der Schilddrüse der Mutter können einerseits zu Frühgeburten führen, andererseits zu Erkrankungen des Neugeborenen. So wurden in neuen Studien Stoffwechselstörungen nachgewiesen, die zu Intelligenzdefiziten führten. Ein einfacher Test zu Beginn der Schwangerschaft zeigt, ob Ihre Schilddrüsenwerte im Normbereich liegen.

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Ersttrimesterscreening (Nackenfaltemessung)

Trisomie 21, auch Down-Syndrom oder Mongolismus genannt, ist die häufigste Chromosomenstörung. Dabei kommt das Chromosom 21 dreimal anstatt zweimal vor. Das Risiko einer Trisomie steigt mit zunehmendem Alter der Mutter an.

Wahrscheinlichkeit von Trisomie 21:

Mütterliches Alter     Wahrscheinlichkeit Trisomie
20 Jahre 1 zu 1500
25 Jahre 1 zu 1300
30 Jahre 1 zu 550
34 Jahre 1 zu 420
36 Jahre 1 zu 280
38 Jahre 1 zu 150
40 Jahre 1 zu 85
42 Jahre 1 zu 50

Das Ersttrimesterscreening, auch Nackenfaltenmessung oder Frühscreening genannt, wird mittels Ultraschall zwischen der 12. und 14. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Inhalt des Screenings, bei dem auch auf die zeitgerechte und unauffällige Entwicklung des Kindes geachtet wird, ist unter anderem die Messung der sog. Nackentransparenz (oder „nuchal translucency“). Diese wird durch eine Flüssigkeitsansammlung im Bereich des Nackens gebildet und ist grundsätzlich bei allen Kindern in diesem Untersuchungszeitraum darstellbar. Kinder mit einer Chromosomenstörung (z. B. Trisomie 21, Trisomie 13/18) haben meistens eine verbreiterte Nackentransparenz.

Aber auch bei anderen Erkrankungen wie Herzfehlern, Skelettfehlbildungen oder Stoffwechselstörungen kann sich eine verbreiterte Nackentransparenz zeigen. Allerdings liegt in einzelnen Fällen kein besonderer Grund für das Vorhandensein einer verbreiterten Nackentransparenz vor und die Schwangerschaft verläuft ohne Komplikationen. Zu dieser Ultraschallmessung wird der Wert des PAPP-A (ein Eiweißstoff) sowie des freien ß-HCGs (Schwangerschaftshormon) im mütterlichen Blut bestimmt.

Aus dem Alter der Mutter, der Größe des Kindes, der gemessenen Nackentransparenz und den Werten der o. g. Blutuntersuchungen lässt sich das Risiko für die oben genannten chromosomalen Erkrankungen des Kindes errechnen. Das Risiko wird mit einer Verhältniszahl, z. B. 1:1000 beschrieben (das bedeutet, dass von 1000 Schwangeren mit denselben Testergebnissen eine Frau ein Kind mit Morbus Down bekommt). Liegt das Risiko kleiner als 1:300, wird in der Regel eine invasive Diagnostik (Amniozentese/Chorionzottenbiopsie) und/oder ein pränataler Genetik-Bluttest, der nicht invasiv ist, empfohlen.

Die Nackentransparenzuntersuchung ermöglicht ohne Gefahr für Mutter und Kind eine sehr genaue Risikoabschätzung und dient als rational begründete Entscheidungshilfe für oder gegen eine weitergehende invasive Diagnostik. Sie kann jedoch keine definitive Aussage zum Vorliegen eines Morbus Downs machen.

Die Messung setzt ein hoch auflösendes Ultraschallgerät und viel Erfahrung beim Untersucher voraus. Unser gesamtes Ärztinnenteam wurde von der Fetal Medicine Foundation für das Ersttrimesterscreening (www.fmf-deutschland.info,www.fetalmedicine.com) zertifiziert. Jährliche Prüfungen garantieren eine gleich bleibende hohe Untersuchungsqualität.

Die Kosten der Nackenfaltenmessung müssen von der Patientin übernommen werden und liegen bei ca. 200 Euro.

NT-Messung NT-Messung
 
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Pränataler Genetik-Bluttest

In den vergangenen Jahren wurden unterschiedliche Tests entwickelt, die im Blut der Mutter Hinweise auf mögliche genetische Auffälligkeiten beim Ungeborenen geben können. Diese Untersuchungen können keinen Aufschluss über andere Erkrankungen geben, sondern beziehen sich ausschließlich auf spezifische Unregelmäßigkeiten der DNA – der Erbsubstanz.

Da ein Teil der DNA des Babys in das Blut der Mutter übergeht, können mittels aufwendiger Blutanalysen Informationen über die Chromosomen des Kindes gewonnen werden. Durch eine Blutprobe der Mutter werden auf diese Weise genetische Erkrankungen des Kindes diagnostiziert, ohne dass es zu einem Eingriff kommt wie z. B. bei einer Amniozentese (Fruchtwasseruntersuchung).

In unserer Praxis verwenden wir den „panorama“-Test, mit dem bestimmte Chromosomen des Babys auf zahlenmäßige Abweichungen untersucht werden. Die Trisomien 21 (Down-Syndrom), 18 und 13 sowie die Monosomie X0 (auch Turner-Syndrom oder 45,X genannt) können durch ihn festgestellt werden. Der Test ist zu 99 Prozent in seiner Aussage sicher. Um eine 100 prozentige Sicherheit zu erlangen sowie bei einem auffälligen Befund muss im Anschluss an die Blutuntersuchung eine Amniozentese vorgenommen werden.

Der „panorama“-Test kann in der Regel ab der vollendeten 9. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden. Er eignet sich jedoch nicht für Mehrlingsschwangerschaften. Die Ergebnisse liegen nach ca. 15 Arbeitstagen vor. Die Kosten der Blutuntersuchung müssen von den Patientinnen getragen werden, sie liegen bei etwa 600 Euro.

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Alpha Fetoprotein-Screening

Unter Neuralrohrdefekten versteht man eine Gruppe von Erkrankungen des Zentralnervensystems wie z. B. die Spina bifida (Offener Rücken), die mit schweren neurologischen Störungen wie Lähmungen oder Einschränkung der Blasen- oder Darmfunktion verbunden sein kann. Im schlimmsten Fall kommt es zu schweren Fehlbildungen des Schädels und Gehirns.

Im Falle eines Neuralrohrdefekts tritt kindliches AFP (Alpha Fetoprotein) ins mütterliche Blut über. Aus dem gemessenen AFP-Wert kann unter Berücksichtigung des Schwangerschaftsalters (16. – 18. SSW) das Risiko einer solchen Erkrankung ermittelt werden.

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Organultraschall

Der sog. Organultraschall (oder auch „große Ultraschall“) wird in der Regel zwischen der 20. und 22. SSW durchgeführt. Er ermöglicht eine weiterführende, differenzierte Organdiagnostik des Kindes. Dabei werden neben dem altersentsprechenden Wachstum des Kindes das Aussehen aller sichtbaren Organe (z. B. Gehirn, Magen, Nieren, Harnblase etc.) und besonders das Aussehen und die Funktion des Herzens beurteilt. Das Profil des Kindes, Fruchtwassermenge, Lage und Aussehen des Mutterkuchens werden ebenfalls detailliert untersucht. Durch die Dopplersonographie kann die Durchblutung in den kindlichen Blutgefäßen sowie den mütterlichen Gebärmuttergefäßen dargestellt werden. Mit Hilfe dieser Ultraschalluntersuchung können viele kindliche Fehlbildungen und Erkrankungen frühzeitig erkannt und gegebenenfalls behandelt werden. Eine unauffällige Untersuchung bestätigt mit hoher Wahrscheinlichkeit eine normale Entwicklung des Kindes, schließt jedoch eine kindliche Erkrankung niemals mit Sicherheit aus. Die Beurteilung des Kindes kann durch ungünstige Untersuchungsbedingungen wie Lage des Kindes, wenig Fruchtwasser, kräftige mütterliche Bauchdecken, zu frühe oder zu späte Schwangerschaftswoche erschwert werden.
Die Kosten werden von den Krankenkassen in folgenden Fällen übernommen:

  • Wenn das Paar schon ein behindertes oder krankes Kind hat
  • Wenn Erbkrankheiten der Eltern oder Erkrankungen der Mutter vorliegen, die sich negativ auf das Kind auswirken können
  • Nach Einnahme von Medikamenten, intensiven Röntgenuntersuchungen toxischen Substanzen oder während der frühen Schwangerschaft
  • Bei Auffälligkeiten in den Ultraschalluntersuchungen gemäß den Mutterschaftsrichtlinien

Wir führen den Organultraschall auch als Selbstzahlerleistung durch.

Der Organultraschall erfordert neben einem Hochleistungs-Ultraschallgerät Erfahrung und profundes Wissen in der Pränataldiagnostik DEGUM II.

Organultraschall Organultraschall
 
Organultraschall Organultraschall
 
Organultraschall Organultraschall
 
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Farbdopplersonographie

Die Dopplersonographie ist ein seit Jahren etabliertes Untersuchungsverfahren in der Schwangerschaftsvorsorge, mit der sich Aussagen über den Versorgungszustand des Kindes und die Funktion des Mutterkuchens treffen lassen.
Dafür wird nach sonographischer Beurteilung des kindlichen Wachstums und des Mutterkuchens der Blutfluss der kindlichen Hirngefäße, der Nabelschnur und in den Gefäßen der Gebärmutter der Schwangeren gemessen. Damit lassen sich zwei wichtige Aussagen treffen:
Zum einen können wir mit dieser Untersuchung mangelversorgte, d.h. gefährdete Kinder von kleinen, aber gesunden Kindern unterscheiden und die unterversorgten Kinder im weiteren Schwangerschaftsablauf intensiv überwachen. Zum anderen lässt sich das Risiko für die Entwicklung eines schwangerschaftsverursachten Bluthochdrucks sowie einer Gestose/Präeklampsie (sog. Schwangerschaftsvergiftung) frühzeitig und vor dem Eintreten anderer Anzeichen erkennen. Bluthochdruck sowie Präeklampsie können mit einer Wachstumsverzögerung des Kindes sowie einer Frühgeburt mit schweren Komplikationen für Mutter und Kind einhergehen.

Liegt ein Risiko gemäß den Mutterschaftsrichtlinien vor, wird die Farbdoppleruntersuchung von uns als kassenärztliche Leistung abgerechnet.
Darüber hinaus erachten wir sie aber aufgrund der hohen Aussagekraft als sinnvolle Untersuchung, auch wenn keine Risikoschwangerschaft vorliegt.

Farbdopplersonographie Farbdopplersonographie
 
 
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Schwangerschaftsdiabetes-Test (Gestationsdiabetes)

Als Gestationsdiabetes bezeichnet man eine Zuckererkrankung, die erstmals während der Schwangerschaft auftritt. Dabei wird das Hormon Insulin, das den Zuckerhaushalt reguliert, entweder zu wenig gebildet oder ist nur vermindert wirksam. Häufig sind davon übergewichtige Schwangere oder sog. Spätgebärende betroffen, aber auch Frauen mit einem Gestationsdiabetes in einer vorherigen Schwangerschaft oder Frauen, die ein deutlich übergewichtiges Kind geboren haben.

Die Folgen eines Gestationsdiabetes können übergewichtige, aber trotzdem unreife Neugeborene sein, es kann zu ernsthaften Komplikationen unter der Geburt kommen mit häufigen Unterzuckerungen der Neugeborenen. Auch leicht erhöhte Blutzuckerspiegel steigern das kindliche Risiko für Wachstumsstörungen, Frühgeburt und Fehlbildungen. Für die Schwangere selbst besteht eine erhöhte Gefahr, im Laufe ihres Lebens an einer Diabetes zu erkranken.

Um einen Gestationsdiabetes frühzeitig zu erkennen, ist ein spezieller Zuckerbelastungstest erforderlich, der in den normalen Vorsorgeuntersuchungen nicht eingeschlossen ist.

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3D/4D-Ultraschall

Mit dem 3D/4D-Ultraschall (Foto und Video) gelingt ein faszinierender und präziser Blick in die bislang verborgene Welt Ihres Kindes. Die dreidimensionale Betrachtung (3D) ermöglicht eine räumliche Darstellung des ungeborenen Kindes bzw. einzelner Organe und Körperpartien. Bei idealen Sichtbedingungen (nicht zu kräftiger Bauchdecke, keine Bauchlage des Kindes und ausreichend Fruchtwasser) können Sie Ihr Baby im Mutterleib dabei beobachten, wie es mit seinen Händchen spielt, am Daumen lutscht oder lächelt. Mit etwas Glück gähnt es vielleicht gerade oder streckt gar die Zunge heraus.

Die 3D-Sonographie stellt zudem eine gute Ergänzung zum klassischen Organultraschall dar, denn einige vermutete körperliche Besonderheiten können durch den 3D-Ultraschall besser dargestellt und eingeschätzt werden. In Kombination mit dem DEGUM II-Zertifikat, welches unsere Praxis als besonders gut ausgebildete Ultraschallanwender auszeichnet, können wir eine hervorragende pränatale Diagnostik sicherstellen.

Wir führen den 3D/4D-Ultraschall nur in Verbindung mit einem konventionellen Ultraschall durch. Dabei unterscheidet sich der Ablauf der 3D-Sonographie für die Patientinnen nicht von dem anderer Ultraschall-Untersuchungen. Gerne können Sie die ersten fotorealistischen Bilder Ihres Kindes zur Erinnerung mit nach Hause nehmen und auch entsprechende Video-Sequenzen erhalten Sie auf einer CD.

3D/4D-Ultraschall 3D/4D-Ultraschall
 
3D/4D-Ultraschall 3D/4D-Ultraschall
 
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Streptokokken-/Gonorrhoeabstrich

Zwischen der 36. und 38. SSW wird durch einen einfachen Vaginalabstrich eine mütterliche Infektion mit Streptokokken bzw. Gonokokken ausgeschlossen. Streptokokken der Gruppe B sind Bakterien, die sich bei bis zu 30 % aller erwachsenen Frauen in der Scheide bzw. am Muttermund finden lassen. Die Bakterien können bei der Geburt auf das Neugeborene übertragen werden und zu schwersten Infektionen führen.
Grundsätzlich werden zwei Formen der Streptokokken-Infektion unterschieden: Die Frühform, die innerhalb der ersten 24 bis 48 Stunden nach der Geburt auftritt und als sehr gefährlich gilt, und die Spätform, die sich erst 8 bis 10 Tage nach der Geburt zeigt. Werden bei der Schwangeren Streptokokken nachgewiesen, so wird versucht, eine übertragung zum Kind durch eine kurzzeitige Gabe von Penicillin unter der Entbindung zu verhindern.

Das Kind kann beim Durchtritt durch den Geburtskanal eine ganze Reihe von Erregern der Mutter aufnehmen, dabei sind die Augen besonders empfänglich. Besonders gefürchtet ist eine Infektion mit Gonokokken, die zur Erblindung des Neugeborenen führen kann. Bis vor etwa 15 Jahren bekamen die Neugeborenen unmittelbar nach der Geburt eine 05 – 1 %-ige Silbernitrattropfenlösung (Credésche Prophylaxe) in die Augen getröpfelt, um eine Augenentzündung zu vermeiden. Die weitaus effektivere Methode ist der Nachweis von Gonokokken in der mütterlichen Scheide in der 36. bis 38. SSW. Durch eine einmalige Antibiotika-Gabe kann die Infektion noch vor der Geburt beseitigt werden: Das Kind ist vor einer möglichen übertragung geschützt.

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Ernährung in der Schwangerschaft

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung während der Schwangerschaft ist von Anfang an wichtig, denn der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen ist in dieser Zeit erhöht. Allein über die Nahrung können jedoch die Mikronährstoffe Jod und Folsäure sowie einige Vitamine nicht ausreichend aufgenommen werden, deshalb sollten sie in Form von Präparaten zusätzlich eingenommen werden. Wir beraten Sie gerne, mit welchen Nahrungsergänzungsmitteln Sie Ihren Vitamin- und Mineralstoffhaushalt optimal unterstützen können. Im Gegensatz dazu steigt der Energiebedarf nur in den letzten beiden Schwangerschaftsdritteln an, der Tagesbedarf ist dann um etwa 250 kcal höher - dies entspricht etwa einem Stück Obst und einer Scheibe belegtem Brot.

Umgang mit rohen Lebensmitteln

Vorsichtig sollten Schwangere bei dem Verzehr roher Lebensmittel sein. Gemüse, Salat und Obst sollten vor dem Essen sorgfältig gewaschen werden. Fleisch – besonders Lamm-, Ziegen- und Schweinefleisch – muss gut durchgebraten werden. Auch Händewaschen nach Gartenarbeit, Fleischzubereitung und vor dem Essen ist sinnvoll. Dank dieser Vorsichtsmaßnahmen kann die übertragung von Krankheiten wie z. B. Toxoplasmose verhindert werden.

Flüssigkeit ist wichtig

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist in der Schwangerschaft besonders wichtig. Mindestens 2 l Flüssigkeit sollten Sie täglich durch kalorienarme bzw. kalorienfreie Getränke aufnehmen. Auf sehr zuckerhaltige Fruchtsäfte, Nektar oder Limonaden sollten Sie dagegen weitgehend verzichten. über den Genuss von Kaffee in der Schwangerschaft gibt es unterschiedliche Meinungen, jedoch können Sie zwei bis drei Tassen Kaffee über den Tag verteilt bedenkenlos trinken. Frauen, die unter Bluthochdruck leiden, sollten dieses Thema jedoch mit uns besprechen.

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Folsäure: Wichtiges Vitamin für Schwangere

Sie sind schwanger oder wollen schwanger werden? Dann ist für Sie und Ihr Kind das Vitamin Folsäure (Vitamin B 9) in den nächsten Wochen von großer Bedeutung. Nur wenigen werdenden Müttern ist bewusst, dass Folsäure das wichtigste Vitamin für die frühe Entwicklung ihres Kindes ist.

Wissenschaftliche Studien weisen darauf hin, dass Folsäure der befruchteten Eizelle hilft, sich fest in die Gebärmutter einzunisten. Dies ist die erste Voraussetzung für den günstigen Verlauf der Schwangerschaft. In den folgenden Tagen und Wochen ist Folsäure wichtig, damit aus dem winzigen Embryo ein gesunder, kleiner Mensch heranwächst. Denn das Vitamin wird für den Zellstoffwechsel benötigt – speziell für die Teilung und das Wachstum von Körperzellen und für die Blutbildung. Im ersten Drittel der Schwangerschaft ist der Folsäurebedarf erhöht, weil in dieser Zeit die Organe des Embryos angelegt werden und eine sehr intensive Phase des Zellwachstums besteht.

Folsäure bereits bei Kinderwunsch

Eines von etwa 1000 Babys kommt im Durchschnitt mit einer schweren Fehlbildung auf die Welt, einem "offenen Rücken", von Medizinern als Spina bifida oder Neuralrohrdefekt bezeichnet. Diese Missbildungen führen oft zu lebenslanger Behinderung oder sogar zum Tod. Die Ursache von Neuralrohrdefekten ist ungewiss. Die Forschung ist sich heute jedoch weitgehend sicher, dass ein maßgeblicher Risikofaktor für diese Defekte eine Minderversorgung der werdenden Mutter mit Folsäure gilt. Viele Frauen wissen jedoch so kurz nach der Befruchtung noch nicht einmal, dass sie schwanger sind und einen bereits um 100 % erhöhten Folsäurebedarf haben. Daher sollten alle Frauen, die schwanger werden möchten, bereits vor der eigentlichen Schwangerschaft auf eine ausreichende Folsäure-Zufuhr achten. Durch die Verabreichung von Folsäurepräparaten bereits vor der Empfängnis konnte das Missbildungsrisiko in verschiedenen Studien um 70 bis 100 % gesenkt werden. Folsäuremangel vergrößert letztendlich auch das Fehlgeburt-Risiko und ist möglicherweise für den plötzlichen Kindstod mitverantwortlich.

Richtige Ernährung

Folsäure ist ein wasserlösliches Vitamin und gehört zur Gruppe der B-Vitamine. Die von den Darmbakterien produzierten Mengen an Folsäure reichen jedoch nicht aus, um den täglichen Bedarf von ca. 0,2 mg zu decken. Dementsprechend muss Folsäure über die Ernährung zugeführt werden. Bereits in den ersten Wochen der Schwangerschaft ist der Folsäurebedarf um 100 % erhöht – nicht jedoch der Energiebedarf der Schwangeren. Eine ausreichende Aufnahme an Folsäure über die tägliche Nahrung ist also sehr schwierig, ein Folsäurepräparat sollte deshalb ergänzend eingenommen werden.

Aber bereits ab dem Zeitpunkt einer geplanten Schwangerschaft ist eine folsäurereiche Ernährung zu empfehlen. Die medizinischen Fachgesellschaften für Gynäkologie und Geburtshilfe, Humangenetik, Kinderheilkunde und Neuropädiatrie sprechen sich dafür aus, dass Frauen mit Kinderwunsch täglich zusätzlich 0,4 mg Folsäure als Präparat einnehmen. Zusätzlich kann die Einnahme eines folsäurereichen Multivitaminpräparates von Vorteil sein.

Folsäure kommt sowohl in tierischen als auch in pflanzlichen Lebensmitteln vor. Besonders gute Lieferanten sind Spinat, Salat, Tomaten, Gurken, Brokkoli, Rosen- und Blumenkohl, Eigelb, Endivien, Spargel, Getreide sowie Brot und Backwaren aus Vollkornmehl, Weizenkeime, Hülsenfrüchte und Hefe. Unter den Obstsorten sind Apfelsinen, Bananen und Mangos führend im Gehalt. Trotz der Auswahl entsprechender Lebensmittel bleibt eine ausreichende Versorgung weiterhin kritisch, da das Vitamin sehr gut wasserlöslich ist und durch Hitze und Sauerstoff zerstört wird. Die Verluste bei der Zubereitung liegen zwischen 30 und 90 %. Wird das Gemüse als Rohkost genossen oder mit wenig Wasser oder Fett schonend gegart, bleibt das empfindliche Vitamin am besten erhalten.

Tipps:

Tipp 1:

Bei Schwangeren übernehmen die Krankenkassen die Kosten für Vitamin- und Mineralstoffpräparate nicht. Sprechen Sie uns also rechtzeitig auf ein Folsäurepräparat an.

Tipp 2:

Garen Sie Gemüse nur so kurz wie unbedingt nötig. Während des Garens schützt ein Deckel die Vitamine vor Sauerstoff und verkürzt die Garzeit. Vermeiden Sie langes Warmhalten und häufiges Aufwärmen von Speisen.

Tipp 3:

Waschen Sie das Gemüse vor dem Zerkleinern. Verwenden Sie wenig Kochwasser und lassen Sie Gemüse und Salate nicht lange im Wasser stehen. Verwenden Sie das Gemüsekochwasser als Basis für Suppen und Soßen.

Tipp 4:

Der Einfluss von Sauerstoff und Licht zerstört Folsäure, so dass der Gehalt während der Lagerung ständig abnimmt. Essen Sie deshalb die Lebensmittel möglichst frisch. Lagern Sie das Obst und Gemüse immer kühl und dunkel. Bei längeren Lagerzeiten frieren Sie das Gemüse lieber ein.

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Sex während und nach der Schwangerschaft

Während einer normal verlaufenden Schwangerschaft können Sie selbstverständlich Geschlechtsverkehr haben. Geschlechtsverkehr hat keinerlei negative Auswirkungen auf Ihr Baby und wird es keinesfalls verletzen.

Viele Frauen empfinden den Verkehr in der Schwangerschaft intensiver, denn die bessere Durchblutung des Beckenbodens lässt das Genital anschwellen und es empfindsamer werden. Diese Empfindsamkeit wird manchmal aber auch als zu intensiv wahrgenommen (in manchen Fällen gar als schmerzhaft), dies muss aber nicht bedeutet, dass es zu Komplikationen kommen muss.

Bei manchen Frauen schwindet während der Schwangerschaft vorübergehend die Lust. Das ist völlig normal, denn die körperliche Umstellung, die mit einer Schwangerschaft einhergeht, kann auch Auswirkungen auf die Libido haben. Gefühle und Lust sind bei jeder Frau anders und verändern sich auch wieder im Laufe der Schwangerschaft.

Bei bestimmten Erkrankungen, zum Beispiel der Neigung zu Blutungen oder einer Muttermundschwäche, kann Geschlechtsverkehr zu Komplikationen führen. In solchen Fällen ist es notwendig, dass wir mit Ihnen über Sex während der Schwangerschaft sprechen. Leidet Ihr Partner unter akutem Genitalherpes oder sonstigen Infektionen, raten wir Ihnen von Geschlechtsverkehr während der Schwangerschaft ab – in diesen Fällen sollten Sie dringend das Gespräch mit uns suchen.

Geschlechtsverkehr nach der Geburt

Verläuft eine Geburt und das Wochenbett ohne Komplikationen, können Sie ohne weiteres wieder Geschlechtsverkehr haben, wenn Sie sich danach fühlen. Geburtsverletzungen sind meist nach zwei bis drei Wochen wieder gut verheilt. Allerdings können während des Wochenflusses, der ca. sechs Wochen andauert, leichter Keime in die Gebärmutter aufsteigen, so dass wir während dieser Zeit die Verwendung eines Kondoms empfehlen.

Von Bedeutung ist jedoch, dass nach der Schwangerschaft eine große Hormonumstellung im Körper der Frau stattfindet. Neben psychischen Auswirkungen führt dies auch dazu, dass die Feuchtigkeit der Scheide und die Libido vorübergehend reduziert sind – besonders bei stillenden Frauen. Geschlechtsverkehr wird dann häufig nicht als angenehm empfunden. Wenn Sie Verkehr haben möchten, kann nun der Gebrauch von Gleitmitteln ratsam sein, bis sich der Körper wieder komplett umgestellt hat.

Auf keinen Fall sollten Sie die Verhütung vergessen. Auch wenn Sie stillen, kann es zum Eisprung kommen! Gerne besprechen wir mit Ihnen die Verhütungsmethoden, die sich am besten für diese Zeit eignen.

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Reisen in der Schwangerschaft

In der Regel stellen Reisen während der Schwangerschaft kein Problem dar, sofern Sie sich wohl fühlen und kein besonders Risiko vorliegt.

Autofahrten

Besonders bei einer langen Fahrt sollten ausreichend Pausen eingelegt werden, in denen Sie sich die Beine vertreten können, da die Thrombosegefahr in der Schwangerschaft erhöht ist und durch langes Sitzen noch verstärkt wird. Trinken Sie viel! Der Sicherheitsgurt sollte über den Beckenknochen geführt werden und nicht quer über den Bauch

Schiffs- und Bahnfahrt

Hier sind die Sitze nicht so eng und Sie können jederzeit aufstehen und sich ausreichend bewegen. Also für Schwangere eine optimale Form der Reise.

Flugreisen

Während der Schwangerschaft können Flugreisen problemlos durchgeführt werden. Auch hier gilt: Viel trinken, auf Bewegung achten. Viele Fluggesellschaften verlangen ab der 36. SSW ein Attest vom Arzt. Am besten, Sie holen sich vor Reiseantritt entsprechende Informationen bei der Fluggesellschaft.

Impfungen

Für einige Reisegebiete sind Impfungen empfohlen. Darüber sollten Sie sich frühzeitig informieren, denn nicht alle Impfungen können in der Schwangerschaft durchgeführt werden.

Versicherungen

Falls Sie für eine Fernreise eine Reisekrankenversicherung abschließen möchten, sollten Sie mit der Versicherung klären, ob Sie trotz Schwangerschaft versichert sind. Viele Reiseversicherungen schließen Schwangerschaftserkrankungen von der Leistungspflicht aus.

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Sport in der Schwangerschaft

Bewegung tut auch während der Schwangerschaft gut, viele Sportarten sind bei einem unauffälligen Schwangerschaftsverlauf kein Problem. Im Gegenteil: Bei körperlicher Fitness treten weniger Schwangerschaftsbeschwerden auf. Außerdem werden durch Sport die Abwehrkräfte gestärkt, der Körper wird besser mit Sauerstoff versorgt. Oft haben sportliche Frauen eine leichtere Geburt und erholen sich schneller im Wochenbett.

Ideale Sportarten während der gesamten Schwangerschaft sind Schwimmen, Ski-Langlauf, Yoga, Walking, Wandern und Radfahren. Bis zur 16. SSW ist auch Joggen empfehlenswert. Krafttraining, Surfen, Golfen, Segeln und Inline-Skating sind möglich. Aerobic und Bergsteigen sind in der Mitte der Schwangerschaft erlaubt. Auf Abfahrtsski, Reiten, Tauchen, Marathon oder Kampfsport sollten Schwangere aufgrund der hohen Belastung oder Verletzungsgefahr besser verzichten.

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Geburtsvorbereitung

Geburtsvorbereitungskurse werden von Krankenhäusern mit Geburtsstation, Hebammen oder Geburtshäusern angeboten. Meistens läuft ein Kurs über 8 Wochen, so dass Sie am besten zwischen der 28. und 30. SSW damit beginnen; aber auch sog. Crash-Kurse an einem Wochenende werden immer beliebter.

In diesen Kursen erfahren Sie und Ihr Partner viel Wissenswertes über die physischen und psychischen Prozesse in der Schwangerschaft, über Geburt und Wochenbett, aber auch über mögliche Komplikationen und deren Behandlung. Sie besichtigen den Kreißsaal mit seinen Geräten und Einrichtungen. Außerdem lernen Sie Entspannungstechniken und Atemtechniken kennen, die Ihnen unter der Geburt helfen können.

Angst und Verspannung können zu einer stärkeren Schmerzwahrnehmung führen. Je besser Sie auf die Geburt ihres Kindes vorbereitet sind, desto leichter können Sie mit Ihren ängsten umgehen. Wir wünschen Ihnen, dass Sie die Geburt als einzigartiges Erlebnis positiv in Erinnerung behalten.

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Mutterschutz

Der Mutterschutz umfasst einen Zeitraum von 6 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin bis 8 Wochen nach der tatsächlichen Geburt des Kindes. Bei einer Frühgeburt verlängert sich der Mutterschutz nach der Geburt um den Zeitraum, um den das Baby zu früh gekommen ist. Wiegt das Neugeborene weniger als 2500 g oder haben Sie Mehrlinge zur Welt gebracht, verlängert sich der Mutterschutz auf 12 Wochen nach der Geburt. In dieser Zeit ist die Schwangere von der Arbeit freigestellt, auf eigenen, ausdrücklichen Wunsch hin können Sie jedoch bis zur Geburt arbeiten (jederzeit widerrufbar!). In der Zeit nach der Geburt besteht ein absolutes Beschäftigungsverbot. Als Schwangere sind Sie verpflichtet, Ihrem Arbeitgeber eine ärztliche Bescheinigung über den Geburtstermin vorzulegen, die Kosten trägt der Arbeitgeber. Im Mutterschutzgesetz sind die Arbeitsbedingungen für werdende Mütter, Wöchnerinnen und stillende Mütter geregelt. Werdende Mütter dürfen nicht beschäftigt werden, wenn das Leben oder die Gesundheit von Mutter und/oder Kind gefährdet sind. Generell dürfen Schwangere keine schweren körperlichen Arbeiten durchführen oder gesundheitsgefährdenden Einwirkungen ausgesetzt werden. Akkord-, Nacht-, Sonntags-, Feiertags- und Mehrarbeit sind nicht erlaubt. Ein Kündigungsschutz für schwangere Frauen gilt bis 4 Monate nach der Entbindung. Die sog. Elternzeit wird spätestens 8 Wochen nach der Entbindung beim Arbeitgeber beantragt und kann bis zu 3 Jahre dauern, sie kann von Vater oder Mutter gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Genaue Informationen erhalten Sie beim Amt für Arbeitsschutz, Bezirksregierung Düsseldorf, Postfach 300865, 40408 Düsseldorf

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Nachsorge und Rückbildung

So schnell wie möglich wieder schlank und fit? Lassen Sie sich nach der Geburt dazu ein wenig Zeit. Ihre Gebärmutter ist jetzt noch stark vergrößert und bildet sich erst langsam zurück. Am 10. Tag nach der Entbindung ist sie noch knapp über dem Schambein zu tasten. Nach der anstrengenden Schwangerschaft fordert die Geburt oftmals die letzten Kräfte, danach tritt bei vielen Frauen eine Zeit der Erschöpfung ein. Ruhen Sie sich so viel wie möglich aus und nehmen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Partner Zeit, Ihr Kind kennen zu lernen und als Familie zusammenzuwachsen.

Lassen Sie sich helfen. Zum Beispiel durch eine Nachsorge-Hebamme, die Ihnen im Wochenbett mit Rat und Tat zur Seite stehen kann. Aber auch Freunde und Familienangehörige können Sie und Ihren Partner in diesen ersten Wochen unterstützen. Achten Sie auf eine ausgewogenen Ernährung und eine regelmäßige Flüssigkeitszufuhr von möglichst drei Litern am Tag.

Versuchen Sie Ihren Kreislauf wieder in Schwung zu bringen. Gezielte Rückbildungsgymnastik fördert die Rückbildung der inneren Organe und bringt Bauch- und Beinmuskulatur wieder in Form. Beginnen Sie langsam mit leichten übungen. Nach einem Kaiserschnitt sollten Sie etwas länger mit der Rückbildung warten. Nach der Geburt treten gelegentlich Probleme in Zusammenhang mit dem Beckenboden auf. Manchmal können Frauen den Urin nur schlecht halten, insbesondere beim Husten, Niesen oder Lachen. Diese Probleme verschwinden meist nach einiger Zeit wieder, durch entsprechende Rückbildungsgymnastik kann der Prozess jedoch beschleunigt werden. Der Wochenfluss dauert circa 6 Wochen. Anfänglich ist er blutig, nimmt dann eine rostbraune Farbe an, wird dann gelb bzw. weißlich, bis er ganz versiegt.

Nach 6 Wochen, d. h. nach Abschluss des Wochenbettes, sollten wir uns in der Praxis wieder sehen. Wir kontrollieren, ob sich alles gut zurückgebildet hat und überlegen gemeinsam, welche Form der Verhütung für Sie jetzt am besten ist.

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Stillen

Das Stillen gilt als die optimale Ernährungsform für Säuglinge. Denn die Muttermilch passt sich zu jedem Zeitpunkt dem aktuellen Bedarf des Kindes an und versorgt es so mit allem Notwendigen.

In den ersten Lebenstagen wird die sog. Vormilch produziert. Sie enthält viel Eiweiß und Mineralstoffe, jedoch wenig Fett, das von dem Neugeborenen noch nicht richtig verdaut werden kann. Mit der Vormilch versorgen Sie Ihr Kind gleichzeitig mit Ihrem Immunschutz gegen Krankheiten, dadurch sind Stillkinder weniger infektgefährdet. Ein wichtiger Vorteil, denn das kindliche Immunsystem ist noch nicht voll ausgebildet. So muss der Körper Ihres Kindes nach der Geburt erst lernen, welche Erreger in seiner Umwelt vorkommen und abgewehrt werden müssen. über die Muttermilch profitiert Ihr Kind in dieser Zeit von Ihrem Immunsystem.

Stillen gilt darüber hinaus als wichtiger Faktor bei der Vorbeugung von Allergien. Vor allem allergiegefährdete Kinder sollten deshalb 4 – 6 Monate ohne Beifütterung gestillt werden. Nicht zuletzt fördert das Stillen den innigen Kontakt zwischen Ihnen und Ihrem Kind. So erfährt Ihr Kind auf ganz natürliche Weise Geborgenheit und Aufmerksamkeit. Stillen Sie Ihr Kind nach Bedarf, d. h. wann immer es trinken will. Am Anfang ist es jedoch nicht ganz leicht, Hunger und Durst von anderen Bedürfnissen (Müdigkeit, Bauchweh, Wunsch nach Zuwendung) zu unterscheiden.

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Unsere Leistungen zum Thema Schwangerschaftsvorsorge